Zweifach- oder dreifachverglaste Fenster

Zweifach- oder dreifachverglaste Fenster – welche Lösung ist die beste für Sie?

In der Regel verwendet man die Zweifachverglasung beim Aufbau von Fenstern, also zwei Glasflächen mit niedriger Wärmeleitfähigkeit, die im Scheibenzwischenraum mit Edelgasen wie Argon und Krypton gefüllt sind. Gewöhnlich ist dieses Patentrezept für die Bewahrung ausreichenden Wärmedurchgangskoeffizienten genügend, aber es ist nicht immer so…

Mehr ist nicht immer besser…

Dreifachverglaste Fenster sind spürbar wärmer und durch niedrige Wärmeleitfähigkeit (Uw) gekennzeichnet, die beste sogar unter 0,6 W(m2K), und sind entsprechend teurer als zweifachverglaste Fenster. Eine solche Investition ist nicht immer gut.

Die gute Zweifachverglasung (Einkammerfenster) mit niedriger Wärmeleitfähigkeit reicht völlig in Wohnungen und Häusern aus, in denen eine traditionelle Heizinstallation auftritt und Fensterflügel im Sommer angelehnt sind. Anders ist es im Fall eines Passivhauses und Ortes, wo ein strenger Winter herrscht.

Dann gilt die Dreifachverschiebung als eine bessere Idee, weil sie wärmer ist, sowie den besseren Wärmeschutz gewährleistet. Außerdem ermöglicht sie auch eine Reduzierung der Heizungskosten.

Was ist ein Passivhaus?

Das Passivhaus wird auch das Energiesparhaus genannt. Es ist keine neue Bauweise, sondern ein Baustandard, der auch die Wärmedämmung der Außenwände und auch die Anwendung mancher Lösungen schon in der Phase der Bearbeitung berücksichtigt. Sie sind imstande, den Stromverbrauch zu reduzieren, der beim Erwärmen und Abkühlen eines Innenraums notwendig ist.

Passivgebäude verwenden die Energie aus „passiven” Quellen wie Sonneneinstrahlung, ohne die aktive Quellen anzuwenden. Manchmal benutzt man Wärmetauscher zur Ausgleichung des Wärmebedarfs. Die Rekuperatoren unterstützen eine Widergewinnung der Wärme von der Klimaanlage und Elektrogeräte. Beim so gestalteten Haus ist der Einsatz von dreifachverglasten Fenstern erforderlich. Ein solches Fenster sollte auch durch einen optimalen Sonnenenergiedurchgang (g-Wert) gekennzeichnet sein, der mindestens 50% für ein dreifachverglastes Fenster mit selektiver Beschichtung betragen sollte.

Als bessere Kombination von U-Wert und g-Wert gelten folgende Angaben: U- Wert ≤ 1,3 und g-Wert ≥ 45% für Wärmeschutzfenster. Dank diesen Parameter wird Sonnenenergie gewonnen, die den Raum erwärmt. Außerdem  können die Wärmeverluste während der Abkühlung eines Zimmer dadurch minimal reduziert werden.

Ein Fenster besteht nicht nur aus Scheiben

Bevor Sie sich für den Einkauf eines Hausfensters entscheiden, sollten Sie sich in anderen Merkmalen guter Fenster auskennen, welche der vorige Artikel thematisiert. Eine sehr gute Wärmedämmung sichern Holzfenster Dagegen diese aus Aluminium, aufgrund des Stoffes, charakterisieren sich durch den anderen  Wärmedurchgangskoeffizienten.

Von großer Bedeutung ist auch die Montage. Sogar die beste Fenster spielen keine gute Rolle, wenn sie falsch eingebaut werden. Empfehlenswert ist die RAL – Montage vom Monteur, die mit Produzenten und Verkäufern zusammenarbeiten.

Zweifach- oder Dreifachverglasung?

Die zweifachverglasten Fenster sind ein Standard beim  Einbau. Sie werden von Kunden häufig kaufen, sowohl wegen des niedrigen  Preises als auch hoher Qualität. Aber wenn Sie großen Wert auf bessere Wärmedämmung legen, an die Heizkosten sparen möchten und im Passivhaus wohnen oder es zu bauen planen – ohne langes Nachdenken sollten Sie  dreifachverglaste Fenster kaufen.

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