Gefährlicher Smog – wie schützt man das Haus vor der Umweltverschmutzung

Jedes Jahr, hauptsächlich in der Heizsaison – aber auch nach dieser Zeit – spricht man in den Medien über Smog. Besonders in den Großstädten ist die Luftverschmutzung am höchsten, aber auch die kleineren Orte sind nicht frei vom Smog. Laut Statistiken gibt es in Polen in Zeiten der extremen Luftverschmutzung keine, saubere Regionen. Was können wir machen, um wenigstens zu Hause saubere Luft zu haben?

Gefährlicher Smog

Darüber wie gefährlich der Smog ist, kann man am eigenen Leib erfahren. Die PM10 und PM2,5-Partikel werden ständig eingeatmet, was den Organismus langsam aber ununterbrochen vergiftet. Diese Partikel sind krebserregend und können solche Krankheiten verursachen wie z.B. Asthma, Lungenentzündung, Kreislaufkrankheiten und bei den schwangeren Frauen können diese Substanzen dagegen zur Entwicklung des Autismus bei dem Kind beitragen.

Wenn du denkst, dass es reicht, Fenster zu schließen, um dem Smog entgegenzuwirken, dann bist du im Unrecht. Die geringen Feinstaubpartikel gelangen durch die Mikrospalten hin in die Wohnung, besonders wenn die Fenster alt und undicht sind. Wenn du dagegen die Fenster öffnest, dann ist der Verschmutzungsgrad fast gleich in der Wohnung wie draußen. Was kann man machen, um wenigstens zu Haue frei atmen zu können?

Gute mechanische Lüftung

Eine der besten Methoden, die Luft zu filtern, ist der Einbau einer mechanischen Ventilation, am besten gleich mit der Rekuperation – so hat man einen doppelten Gewinn. Dank der Rekuperation hat man nicht nur saubere Luft in der Wohnung, sondern auch Ersparnisse, die man sonst auf Heizung ausgeben würde. Die Lüftungsanlage muss von Zeit zu Zeit gereinigt werden und die Filter müssen ausgetauscht werden, nur so können wir uns eine sehr gute Qualität der Luft sichern.

Ausführungen zum Einbau am Fensterrahmen

Nicht jeder kann sich eine mechanische Ventilation leisten, deswegen sind Fensterlüfter mit einem Anti-Smog-Filter eine gute und viel günstigere Alternative, die bis 98% der Verschmutzung stoppt. Diese Lüfter sind eine gute Lösung für die Kunststoff- und Holzfenster. Statt Fenster zu kippen, damit man in der Wohnung frische Luft hat, besser wäre es, solche Fensterlüfter zu installieren.

Eine Alternative für Fenster, die man kippen will, ist der Anti-Smogschutz (spezielles Gitter, das man an den Fensterrahmen befestigt). Das ist nicht die billigste Lösung, jedoch wenn man in einer Gegend wohnt, wo die Luft verschmutzt ist, und man nicht ständig geschlossene Fenster haben will, lohnt es sich, in ein solches Gitter zu investieren.

Luftreiniger – gut auch für Allergiker

Nicht nur Feinstaub, sondern auch Allergene (wie Pollen, Fell, Staub) sind das Problem. Es ist also empfehlenswert, einen Luftreiniger zu kaufen, der die Luft vom Staub, von den PM10 und PM2,5-Partikel und von Allergenen reinigt und zusätzlich die Luft befeuchtet.

Der Vorteil einer solchen Ausführung ist Mobilität und Preis, der sich auf einige Hunderte für eine Basisanlage beläuft bis zu einigen Tausenden für Produkte mit Ionisation, Befeuchtung und zusätzlichen Filtern, dank denen die Wirksamkeit eines solchen Gerätes noch besser ist.

Du kannst auch dazu beitragen, dass die Luft sauberer wird

Das Haus vor dem Smog zu schützen ist eine Sache, vergiss aber nicht, dass du auch einen Einfluss auf den Luftstand draußen hast, also vergifte dem Nachbarn die Luft nicht und verbrenne keine Abfälle. Der Feinstaub wird vor allem durch Substanzen, die von unseren Heizöfen kommen, gebildet (Schwefeldioxid, Stickoxid, Kohlenoxid, Ruß, PM10 und PM2,5-Staub). Schütze dein Haus vor dem Smog indem Du den Smog selbst nicht produzierst.

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